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Bienengeschichte Meine Mama hat zuerst gesehen, dass ich beschlossen hatte, für ein bißchen Action zu sorgen.![]() Die blaue Linie, die da erscheinen hätt sollen nach ca. 10 Sekunden oder so, die ist sofort erschienen, auf der Stelle. Ich war schon so was von anwesend... aber eigentlich hat meine Mama das schon gewußt. Sie hat sich sogar im Büro am Kalender den Tag angestrichen, an dem ich entstanden bin. Aber so was glaubt einem ja keiner... Und mein Papa hat dann seine Freunde per E-Mail informiert: Eine Geschichte vom Rasenmähen, Bienen, dem Leben und allem ... Hi Freunde, jetzt habt ihr wieder lange nichts von mir gehört, aber so wie mein Urlaub heute ein Ende fand soll auch eure schöne Zeit zu Ende sein. Das heißt ich beglücke euch wieder mit einer Geschichte von mir. Wir ihr ja vielleicht schon wißt, zieht es mich in letzter Zeit sehr in den Norden. Naja, ganz am Nordpol bin ich noch nicht zu Hause, aber die Richtung täte schon stimmen. Kapfenberg ist zur Zeit mein inoffizieller Wohnsitz. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis ich auch hoch offiziell dort sitzen werde. Wobei die Sprache da sehr für Verwirrung sorgt: Da heißt es so schön "Wohnsitz", aber mit sitzen alleine ist es nicht getan. Elke hat ja ein Haus mit Garten und da fällt schon etwas mehr Arbeit an, als nur herumzusitzen. Eine dieser Arbeiten - das habt ihr sicherlich schon dem Subject der Mail entnommen - ist das Rasenmähen. Ihr wißt ja, der grüne Bewuchs, der im Freien riesige Flächen überwuchert, sollte regelmäßig geschnitten werden. Denn wenn man die Wiese nicht rechtzeitig zurechtstutzt, schränkt das nicht nur sehr die Aussiecht ein, sondern es wächst auch Klee auf der Wiese. Und wo der Klee wächst, wachsen - eh ich wollte sagen -fliegen auch Bienen und ihr kennt ja alle die Geschichte mit den Bienen. Man geht barfuß durch die Wiese, steigt auf eine Verwandte der Maya und schon hat man einen geschwollenen Fuß. Es gibt natürlich auch eine andere Geschichte mit den Bienen, aber bei der müßte ich noch mal schnell bei meinen Eltern nachfragen, wie die gegangen ist. Aber gar so sehr interessiert mich diese Geschichte ja eh nicht mehr, denn früher oder später kommt man auch selbst auf alles drauf. Aber ihr wollt sicher mehr über das Rasenmähen wissen. Rasenmähen ist ganz einfach, man schiebt den Mäher einfach über die Wiese und schon wird das lange Gras in einer vorbestimmbaren Höhe geköpft. Und die Blüten des Klees sind dann auch abgeschnitten, so das sich die Bienen am Nachbargrund ihr Futter suchen. Und so kann man dann gefahrlos barfuß durch die Wiese laufen und vermindert sehr die Gefahr eines Bienenstiches in der Fußsohle. Ach ja, das mit dem Rasenmähen ist besonders deshalb eine wichtige Sache, weil ich ja 2 Freundinnen habe. Und besonders Sarah ( das ist die jüngere der Beiden) kann sich überhaupt nicht mit dem Gedanken abfinden, hin und wieder eine Biene zu zertreten. Ihr fragt euch sicher, warum ich so lange über Bienen tippe ? Naja, zum einen ist gerade Sommer und da wissen nicht einmal die Zeitungen, wo sie gute Geschichten hernehmen sollen. Und zum anderen habe ich wohl einmal das Rasenmähen etwas zu lange hinausgezögert. Und so ist dann der Klee gewachsen und die Bienen sind gekommen ...
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und ein paar Minuten später gings weiter mit dem 2. Teil der Geschichte: Aber von all diese Bienen ist man sicher, wenn man genug Abstand hält. Es gibt aber auch noch eine Bienenart, die nicht einmal zu den Insekten zu zählen ist. Viel mehr gehört diese Art ins Reich der Geschichten. Das sind nämlich jene Bienen, die in einem Joint-Venture mit Störchen für die Verteilung unseres Nachwuchses sorgen. Und so ein Bienchen hat wohl die Chance zwischen zwei Rasenmähaktionen genutzt und uns gepiekst. Und so werden wir wohl voraussichtlich ab 22.2.2001 zu viert sein. Und Elke kann jetzt das Leben so richtig genießen: Sie muß sich nicht ansaufen, damit ihr schlecht ist. Sie kann alle Krankheiten voll auskosten und ohne die einnahme von irgendwelchen schmerzstillenden Medikamente genießen. Sie kann an einem Tag mehr Toiletten besichtigen, als ich in einer Woche. Und sie kann sich sogar dann eine Toilettenbeichtigung wünschen, weit weit und breit keine solche in der Nähe ist. Aber dafür darf sie jetzt auch von Zeit zu Zeit zu einem Fototermin. Denn unsere Nachwuchs vertreibt sich die Zeit bis zur Geburt als Foto-Modell. Das 1. Bild schicke ich euch auch gleich mit dieser Mail mit. Zum Zeitpunkt des Fotografierens was unser Spößling ca. 8 mm groß . Mittlerweile sollten es aber schon so ca. 2 cm sein.
Liebe Grüße von Elke, Gerald und Sarah und dem Kind das euch auf dem Foto zuwinkt Das Original dieser Geschichte steht auf der Webseite von meinem Papa. Meine Mama wurde immer dicker und dicker in den 9 Monaten, in denen ich in ihr gewachsen bin.
Irgendwann sah sie sich dann so:
Meine Eltern waren natürlich auch bemüht, mir einen Namen auszusuchen. Wirklich verpaßt haben sie mir dann Moritz Simon Linus Auf Namenssuche begaben sich mittels Vornamen-Datenbank auch Verwandte, Freunde und Bekannte von Mama und Papa - was da so alles daher kam an Namensvorschlägen findest du noch immer in der Vornamendatenbank. Mit dem Stimmen ist jetzt natürlich nix mehr, ich heiß ja schon so, wie ich heiße! Nur, äh, meine Eltern haben nicht damit gerechnet, dass die Leute weiterstimmen, auch wenn ich schon da bin, und jetzt ist die Datenbank nicht mehr so ganz 100 % originalgetreu... sorry.
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